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Bescheide über die Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters – Problematik ist vom Tisch!

Die Problematik um das Transparenzregister und das Geldwäschegesetz ist vom Tisch!

Die Thematik sorgte in letzter Zeit für große Unruhe in der Vereinslandschaft. Hintergrund ist, dass der Bundesanzeiger derzeit Gebührenbescheide an Musikvereine für die Veröffentlichung im Transparenzregister versendet, und hierfür eine Gebühr zwischen 2,50 € und 7,50 € p.a. verlangt.

Wie der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) Paul Lehrieder MdB von Finanzexpertin Antje Tillmann MdB erfahren hat müssen die Vereine die Kosten nicht bezahlen, diese trage der Bund.
Paul Lehrieder MdB hatte sich von Beginn an in dieser Sache stark gemacht und freut sich, so schnell einen weiteren politischen Erfolg vermelden zu können: „Es freut uns, dass unsere Bemühungen in dieser Angelegenheit so schnell zum Erfolg geführt haben und wir die Mehrbelastung und den unverhältnismäßig hohen bürokratischen Aufwand von den Vereinen abwenden konnten.“

Sichtungsphase des LNE in Heek

Traditionell am ersten Wochenende im November traf sich das LandesNaturtrompetenEnsemble NRW zur Sichtungsphase in der Landesmusikakademie in Heek. Rund 30 Musiker konnte Landesmusikdirektor Steffen Wardemann begrüßen, darunter auch zahlreiche neue Musiker.

Für das kommende Jahr sind diesmal mehrere Zusatztermine geplant. So wird das LNE neben dem Kirchenkonzert am 15.03.2020 in Raesfeld auch bei den Feierlichkeiten zum 60 jährigen Bestehen des Landesmusikverbandes NRW am 02.10.2020 in Wesel zu hören sein.

Das diesjährige, sehr anspruchsvolle Programm, hält vor allem für Naturton-Kenner viele Höhepunkte bereit. So wurde ein Großteil der Zeit für die Arbeit an Matthias Haschka´s Komposition „Paso Doble“ investiert. Auch diesmal werden mehrere Kompositionen mit kombinierter Naturton-Stimmung aufgeführt. So zeigt das Ensemble wieder die gesamte Bandbreite der Naturtonmusik. Freunde von eher traditionelleren Werken können sich auf lang nicht gehörte Klänge freuen. „Per Via Appia“ (Georg ter Voert sen.) und „Imperium Romanum I“ (Tim Glaser) gehörten in den 1990er Jahren zum Standard Repertoire auf Meisterschaften, Wettstreiten und Konzerten.

Nach dem großen Erfolg von „Sanctus“, welches im Frühjahr diesen Jahres uraufgeführt wurde und einen 4-stimmigen Chorsatz für die Instrumentalisten beinhaltet, wollte man den Gesangs- und Gehörbildungsbereich weiter ausbauen. So konnte man die Solmisationstrainerin Heike Trimpert für einen Workshop zum Thema Solmisation (Verfahren zum Singen von Tonstufen auf bestimmte Silben) begrüßen. Mit für viele Teilnehmer zunächst ungewöhnlichen Übungen, die auch viel Rhythmusarbeit und Bodypercussion beinhalteten, brachte die Expertin den Instrumentalisten den Bereich Gesang näher.

So war es wieder einmal eine sehr anstrengende und intensive Arbeitsphase, bei der aber auch der Spaß bei gemütlichen Abenden in der Burgschänke nicht zu kurz kam. Für die LNE Musiker heißt es nun weiter arbeiten am Repertoire, damit bei der nächsten Probenphase (28.02.-01.03.2020) die Feinheiten für die anstehenden Konzerte in Angriff genommen werden können. Jeder interessierte Zuhörer sollte sich bereits die Termine (eine genaue Übersicht ist unter „Termine“ zu finden) notieren. Es lohnt sich.