LNE mit erfolgreicher Arbeitsphase

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Das LandesNaturtrompetenEnsemble (LNE) traf sich zur ersten Arbeitsphase 2018/2019 in der Landesmusikakademie in Heek. Auch in diesem Jahr konnte Landesmusikdirektor Steffen Wardemann einige neue Musiker begrüßen, die erstmalig zum Kreise der Musiker zählten.

Im Vorfeld wurde wie üblich ein breit gefächertes Repertoire ausgewählt, womit verschiedenste Facetten der Naturtonmusik abgedeckt werden. Dabei wurde sowohl auf Literatur zurückgegriffen, die seit Jahren vom LNE zu hören sind. So wird erneut am „Westfälischen Aufzug“ von Matthias Haschka gearbeitet, welches seit Mitte der 1990er Jahre immer wieder zum Programm des Ensembles gehört. Aus dem letztjährigen Programm sind die „Fanfaren of St. Patrick´s Cathedral“ sowie „Vox Trinitatis“ weiterhin im Programm, letzteres ein früherer Kompositionsauftrag von Georg ter Voert.

Das LandesNaturtrompetenEnsemble war in der über 20jährigen Geschichte immer ein Vorreiter Ensemble, in dem viele Dinge und Methoden entwickelt und eingeführt wurden, die später als Standard Einzug bei vielen Fanfarenzügen gehalten haben. Ein Beispiel dafür ist die Einführung von Naturtrompeten in unterschiedlichen Stimmungen, die zunächst im LNE verwendet, mittlerweile von anderen Fanfarenzügen genutzt werden. Auch in diesem Jahr hat das Ensemble ein neues, in dieser Hinsicht ungewöhnliches Musikstück im Programm. Die Neukomposition „Sanctus“ von Tim Glaser enthält neben unterschiedlichen Instrumentenstimmungen auch einen vierstimmigen Chorsatz, der (und das ist das ungewöhnliche) von den Musikern selbst gesungen werden. Die Idee entstand ursprünglich bei einer Arbeitsphase vor einigen Jahren, als die Musiker einige Stücke zur Gehörbildung sangen. Das Ergebnis war so überraschend gut, dass man sich entschloss, ein entsprechendes Werk in Auftrag zu geben.

Wozu die ganze Arbeit: Für Frühjahr 2019 bereitet das LNE wieder ein Konzert vor. Am 24. März 2019 wird das Ensemble in Attendorn zu hören sein (eine genaue Adresse sowie weitere Infos folgen). Dann kann sich jeder selbst ein Bild von den Gesangskünsten der Musiker machen. Wer bis dahin nicht warten kann, hat weiterhin die Möglichkeit, die CD zu erwerben (Preis: 5,00 €, erhältlich beim LandesMusikVerband NRW oder unter www.imperium-musikverlag.de).

 

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